19. Juni 2012



Andere Weltgegenden mögen - was das Bauen betrifft - ihre unerreichbaren Vorzüge haben: wir hingegen könn(t)en jedenfalls die weichsten Ecken machen, die man nur bauen kann. Wenn man sie nur öfter bauen würde.
Und unsere wunderbaren (gerade aussterbendenen), blauschwarzen Kalksockel mit ihrer schillernden Farbvielfalt kommen zustande, indem Weinreben verbrannt werden und ihre Asche dem Kalk zugemischt wird. Stimmts?
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29. März 2011


In Kleinhöflein gibt es seit einiger Zeit wieder einen auf Stand gebrachten Meierhof, den Martinshof. Auf den ehemaligen Hofflächen wurde eigentlich ein bisschen lieblos eine Schule errichtet, die eigentlich ein bisschen lieblos in ihren Abstandsflächen steht. Wie es auch gehen kann, zeigen die flott und fesch gestaltetenen Freiflächen vor dem Anwesen (Gestalter: Heinz Gerbl).
Leider erlitt auf dieser Fläche vor kurzem eine riesige Trauerweide (Stammdurchmesser sicher zwei Meter) den Sturmtod.
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25. August 2009

Auf der Strecke zwischen Schloß Esterhazy und Müllendorf, die einst dem Fernverkehr des Fürsten gewidmet war, findet sich eine überraschende Anzahl stattlicher Gutshöfe aus barocker und nachlaufender Zeit. Heute kann sich niemand so recht vorstellen, wie diesen schönen Architekturen zu ihrem Recht kommen könnten: der ständige Autoverkehr sagt Nein zu einer langsamen, qualitätvollen Nutzung an diesem Ort.
Ob eine Entschleunigung helfen könnte? Ob wir dort wieder mal cruisen werden, wie einst die Fürsten?
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