Die Bernsteinstraße Burgenländisches Landesmuseum



Ausstellungsgestaltung Die Bernsteinstraße

Eisenstadt    Burgenländisches Landesmuseum

Das ganze Burgenland ist – seiner Form nach – eine Straße. Eingespannt zwischen den Alpen (Schneeberg) und der sumpfigen, früher absolut unzugänglichen Seeregion (Neusiedlersee) weist dieser geographische Raum seit Urzeiten eine natürliche Nord- Südverbindung auf. In der Antike nannte sich dieser europäische Naturbewegungsraum BERNSTEINSTRASSE.
In der Antike war über diesen Raum Rom mit dem germanischen Norden verbunden. Diese Verbindung wird durch Bilder von sich hinschlängelnden Straßen – a long and winding road – mit den Aufschriften ROMA und GERMANIA in Szene gesetzt.
Die Umrisse des Burgenlandes und dort markierte Fundorte, die wiederum zu den Artefakten in den Vitrinen verweisen, bestimmten die Neuaufstellung des Raumes. Dies erleichtert mit der Identifikation der heute lebenden Menschen mit der Geschichte.
Zentrales Ankerstück der Neuaufstellung ist das antike Relief eines römischen Reisewagens aus dem Besitz des burgenländischen Landesmuseums, das weit über die Grenzen des Landes hinaus Bedeutung hat und bisher in seiner Bedeutung zu wenig Beachtung gefunden hat.
In Vitrinen und Schaustücken werden die Themen: Gräber – Technik – Straße – Bodenprofile – Karten thematisiert, unterstützt wird die Wahrnehmung durch ein modernes stage design mit Großdrucken, Museumsbeleuchtung, einem Großmodell des Vierseitentempels in Carnuntum – besser bekannt als Heidentor – mit Hörbildern und Lichteffekten.

Mitarbeit: Ing. Christian Pürrer, Claudia Pöll, cand. arch. Klemens Gabriel
Modellbau: Tischlerei Ernst, St. Margarethen
Fotos: Rainer Schoditsch

  • for Kultur- Service Burgenland GmbH
  • In/ by Eisenstadt, Landesmuseum
  • year 2012
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