WOHNHAUS in St. Georgen, Burgenland
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Inmitten einer typischen Neubausiedlung an der Eisenstädter Peripherie
wurde auf einem exklusiven, aber schwierigen, weil exponiertem Eckgrundstück
ein schlichter, weißer Kubus errichtet, der sowohl durch die Schichtung
der Baukörper als auch durch die Situierung auf dem Grundstück
versucht, aus der schwierigen Lage Kapital zu schlagen. Nach Süden
und zur Straße eher verschlossen, öffnen sich die an die Hangneigung
geschmiegten Wohnbereiche nach Norden zum Garten, zu dem hier ansteigenden,
sonnigen Hang mit prachtvollen Akazien und Hainbuchen. So blickt man vom
drei Meter hohen Wohnbereich mit Kachelofen – gleichsam in Altbau
– Dimensionen und von der Küche immer blendfrei ins Grüne.
Die Terrasse ist allein durch den Baukörper beschattet. Das Wohnhaus
verweigert die landläufigen Form- und Gemütlichkeitsklischees,
es stellt sowohl innenräumlich durch die Ausbildung von split –
level Anordnungen als auch im Dialog mit dem Garten und dem öffentlichen
Raum den Versuch dar, eine elegante, aber unaufdringliche Form des zeitgemässen
Wohnens zu repräsentieren, bei der Zeitlosigkeit und Nützlichkeit
wichtiger sind als spekulative Effekthascherei
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