EVENTS

„Sätzchen“ im ORF Bildschirmfoto 2017-05-02 um 16.45.24

150 Sätze sind in dem Buch „Sätzchen“ von Klaus-Jürgen Bauer gesammelt. Es ist eine Sammlung aus Zeitungsartikelen, die allesamt aus dem Zusammenhang gerissen sind. Die Sätze sollen zum Nachdenken anregen und amüsieren.

Hier gehts zum Artikel

Und HIER zum Burgenland-Heute Beitrag


Fassadenlesen.770754356

Spazierengehendes Seminar.

Im Banne des Fassadenlesers! Mit Klaus-Jürgen Bauer einen faszinierenden Nachmittag erleben:
​Mit ihm werden wir in einem spaziergehenden Seminar die Geheimnisse der Fassaden enträtseln.

Nächster Termin


Klaus-Jürgen Bauer im Gespräch mit Karl Pruscha:

Bestellen bei:

https://architekturraumburgenland.at/publikationen/mein-haus-in-lajtakatta-carl-pruscha-architect

 

______________________________________________________________________________________________________

TAG DES DENKMALS
25. September 2016

Vortrag „Entdämmt Euch!“
von Dipl.-Ing. Dr. Klaus-Jürgen Bauer

 


Event Kurzinformation

Pfarrgasse 16      7000 Eisenstadt
11.00 bis 16.00 Uhr
Führungen: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.),

© Klaus-Jürgen Bauer

Ein Gespinst geht um in Europa – ein Gespinst, das in Form von gepressten Schaumplatten auf unsere Hauswände geklebt wird. Alle Mächte Europas haben sich für das Dämmen unserer Häuser verbündet. Haben wir damit den Stein der Weisen auf dem Weg zum Energiesparen entdeckt, oder sind wir vielleicht doch eher einem furchtbaren Irrtum aufgesessen? Aufbauend auf 20 Jahren praktischer Erfahrung mit dem Bauen werden durch den praktizierenden Architekten und Architekturtheoretiker Argumente vorgebracht, die zwingend nahelegen, mit dem Dämmen von Gebäuden wieder Schluss zu machen, und zwar besser heute als morgen.

http://www.tagdesdenkmals.at/burgenland/

 


 

  • VORTRAG „LANG LEBE DIE FASSADE“
    Strategien größerer Dauerhaftigkeit im Bauen
    VON DI DR. KLAUS-JÜRGEN BAUER
    6.ÖFHF Themenaben „VHF am PULS“     Do, 13.10.2016     18:30 UhrMariott Hotel Linz
    Europaplatz 2
    4020 Linzhttp://www.oefhf.at/OEFHF-Fachverband-hinterlueftete-Fassaden-Startseite


     

  • VORTRAG „NACHHALTIGE BILANZ“
    VON DI DR. KLAUS-JÜRGEN BAUER

Fr, 11.11.2016   8:30Uhr

Interalpine Bautage

Congresspark Igls
Eugenpromenade 2
6080 Igls, Tirol

http://www.ibi-kompetenz.eu/interalpine-bautage/


 

  • VORTRAG „GEBÄUDEDÄMMUNG KRITISCH BETRACHTET“
    VON DI DR. KLAUS-JÜRGEN BAUER                                                                                            
    Mi, 23.11.2016   20:00 Uhr                                                                                                          architektur und kunst e.v. landshut                                                                                              Kunstverein
    Herrngasse 375
    Landshut, Bayernhttp://architektur-kunst-landshut.de/fileadmin/user_upload/2016-08-24-Jahresprogramm-und-Kinoprogramm-architektur-_-kunst-2016-2017.pdf


     

  • VORTRAG „ENTDÄMMT EUCH!“
    VON DI DR. KLAUS-JÜRGEN BAUER39. Internationales Fachseminar
    „Bauwesen für Sachverständige und Juristen“Die, 17.01.2017   9:00 UhrKongresszentrum
    Bad Hofgastein

 

 



 

 

  • INTERVIEW mit Klaus-Jürgen Bauer

    Radio Burgenland     Donnerstag, 23.06.2016   20:00 Uhr

    THE REAL GOOD STUFF

    WOHN- UND BAUMATERIALIEN AUS NORDWESTPANNONIEN

    Das Burgenland verfügt über eine Reihe von traditionellen und auch innovativen Baumaterialien, die nicht zuletzt das Bild der gebauten Umwelt mitprägen. Von Sandsteinen über Schotter bis hin zu gepressten Schilfplatten besteht das Spektrum von Baumaterialien, die aus aus lokalen Ressourcen gewonnen werden. Auch Designmöbel und Beleuchtungen aus dem burgenländischen Umfeld sollen ihre Plattform bekommen. Beispiele und gelungene Detaillösungen sowie praktische Anschauungsobjekte der vielfältigen Materialien sollen Interessierten ein Spektrum abseits der industriellen Normen aufzeigen.

    Das Burgenland ist zwar ein kleines Land, dennoch werden hier überraschend viele innovative Bau- und Wohnmaterialien gewonnen oder hergestellt. Diese Materialien prägten früher entscheidend das Bild der gebauten Welt. Heute ist zwar alles überall verfügbar, aber gerade die lokalen Ressourcen werden dabei all zu oft übersehen. Von Steinen über Kalk und Lehm bis hin zu Schilf wird in einer Ausstellung ein überraschend vielfältiges Spektrum von lokalen Baumaterialien mit ihren Eigenschaften und Herkünften vorgestellt. Die gestalterischen Anwendungsmöglichkeiten werden im Begleitprogramm ausgelotet. Auch die Welt des Interior Design kann mit Produkten aus dem burgenländischen Umfeld glänzen. In einem abstrakten Burgenlandzimmer zeigen spannende Materialien und gelungene Detaillösungen das große Gestaltungspotential aus regionaler Wertschöpfung abseits der industriellen Normen. (Text: Klaus-Jürgen Bauer)

    Weitere Informationen/Anmeldungen finden Sie unter www.raumburgenland.at.


     

  • BAUKULTURVERMITTLUNG IN ÖSTERREICH

    Veröffentlicht am 02.06.2016

    Österreichweit engagieren sich unzählige Menschen und Institutionen in der Baukulturvermittlung. Der Grazer Architekt und Filmemacher Martin Brischnik hat einige dieser Menschen gefragt, was sie unter Baukultur verstehen und warum diese denn vermittelt werden muss. Der Film „Baukulturvermittlung in Österreich“ gibt einen Einblick in die Tätigkeit der österreichischen Architekturhäuser.

    https://www.youtube.com/watch?v=LkJAD0qECpc


     

     

  •   FÜHRUNG mit Klaus-Jürgen Bauer
    OFFENE GEBÄUDE – Genussakademie Burgenland | ARCHITEKTURTAGE 2016

         04.06.2016 | 13:30 – 14:15 Uhr

Der historisch bedeutsame Gutshof in Donnerskirchen, der von der Barockzeit an bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts das zentrale Weingut der Domaine Esterhazy beherbergte, ging aus einem hochmittelalterlichen Rittergut hervor. Der evangelische Freiherr Christoph Leisser von Idolsberg – ein Waldviertler Ritter – baute ab dem Jahr 1612 das nach den Bocsay – Aufstand niedergebrannte, mittelalterliche Rittergut, das sich an dieser Stelle befand, zu einem Renaissanceschloss, einer Vierflügelanlage, aus. Wesentliche Teile dieses Schlosses wurden in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts leider abgebrochen. Vom Schloss sind heute nur mehr zwei Flügel sowie ein reduzierter Torturm vorhanden. In der Epoche des Dritten Reiches wurde der Donnerskirchner Edelhof leider zu einem Schauplatz unrühmlicher Ereignisse. In den Kellern der Anlage waren nämlich Zwangsarbeiter einquartiert, die an der Errichtung des sogenannten Ostwalls arbeiten mussten. Ein neu errichteter, stiller Gedenkraum im Kellerhals erinnert an diese traurige Epoche. Nach dem Zweiten Krieg kam es zum bereits erwähnten Abbruch eines Schlossflügels sowie zur Aufteilung des verbliebenen Anwesens auf zwei verschiedene Eigentümer. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 1975 etablierte sich in den Resten des Renaissanceschlosses eine weithin bekannte, gastronomische Einrichtung. Seit Mai 2015 beherbergt dieses beeindruckende und denkmalgeschützte Baujuwel das Zentrum der Genusskultur des Burgenlandes, nämlich die Genussakademie Burgenland. Wein, Kulinarik, Wellness, Kultur und Landschaft wurden unter der neuen Marke Genuss Burgenland zusammengefasst, ein modernes Konzept, um Produzenten und Konsumenten, Einheimischen und Gästen der Genussregion Burgenland gleichermaßen eine zeitgemäße Plattform zu bieten. Viele kleine Vereine, aber auch die 13 Genussregionen des Burgenlandes sind ab nun im Verein Genuss Burgenland zusammengefasst und finden in der neu eröffneten Genussakademie Burgenland in Donnerskirchen eine neue Heimat. Dort werden Schulungen, Kurse und Veranstaltungen stattfinden, alle agrarischen Genussprodukte, aber auch Schmankerlwirte, Urlaub am Bauernhof und ähnliche Initiativen sollen in diesem neuen Kompetenzzentrum rund um das (agrarische) Genießen eine neue Heimat finden. Vor allem das gemeinsame Marketing wird neben den publikumsorientierten Kursen und Seminaren im Zentrum der Tätigkeiten der neuen Akademie stehen.

Besichtigung | Genussakademie Burgenland, Hauptstraße 57, A-7082 Donnerskirchen



  •  FASSADENLESEN mit Klaus-Jürgen Bauer | ARCHITEKTURTAGE 2016

          28.05.2016 | 10:00 – 11:30 Uhr

Wenn Häuser sprechen könnten, was würden sie erzählen? Klaus-Jürgen Bauer gibt beim Fassaden Lesen ® Einblicke in diese „Geschichten“ und vermittelt das Handwerkszeug dazu. Der jeweilige Anfang und das Ende ist beliebig, denn – egal, wo man gerade ist – in jeder Fassade kann man lesen wie in einem Gesicht. In der Psychologie kennen wir diese Strategie schon seit langem. Dort ist die Physiognomik als diejenige Fertigkeit bekannt, aus einem unveränderlichen, physiologischen Äußeren – etwa einem Gesicht – auf seelische Eigenschaften hinter diesem Gesicht zu schließen. Seit der Antike, als diese Technik als Geheimwissenschaft und als magische Aneignungsstrategie aufkam, versucht man sich an solchen Deutungen.

Eine Fassade ist sicher einfacher und unproblematischer zu lesen als ein Gesicht. Durch vergleichende Zuschreibungen, durch Ähnlichkeitsanalysen, durch tastende Interpretationen nähert man sich der versteckten Botschaft an. Das Handwerkszeug dazu kommt aus vielen unterschiedlichen Bereichen: aus der unmittelbaren Nachbarschaft des zu lesenden Objekts, aus unserem Wissen, aus der Wahrscheinlichkeitsmathematik. Natürlich entschlüsseln wir mit solch einer Technik keine Tatsachen, sondern Emotionen: unser Wissen, unsere Gefühle, unsere Bezüge konstruieren die Wirklichkeit des betrachteten Objekts.

Anmeldung erforderlich! Preis pro Person: 10,- EUR

Besichtigungsreihe | Parkplatz Wilheminenhof, DDr. Stefan Laszlo Platz 7, A-7061Trausdorf an der Wulka

 

 

  • Artikel in KONSTRUKTIV 301, März 2016, p. 12,13

  • Artikel im IMMOBILIENSTANDARD REGION OST,  März 2016,  p. 26, 27

 

  •  ENTDÄMMT EUCH! Donnerstag, 17. März 2016
    18.30 Uhr
    Feuerwehrhaus, 1. Stock, Wulkaprodersdorf

    „Ein Gespinst geht um in Europa – ein Gespinst, das in Form von gepressten Schaumplatten auf unse¬re Hauswände geklebt wird. Alle Mächte Europas haben sich in einer heiligen Hetzjagd – so scheint es – für das Dämmen unserer Häuser verbündet. Haben wir mit dem Dämmen von Gebäuden den Stein der Weisen auf dem Weg zum Energiesparen entdeckt oder sind wir vielleicht doch eher einem furchtbaren Irrtum aufgesessen? Aufbauend auf zwanzig Jahren praktischer Erfahrung mit dem Bau¬en werden durch den Autor – einem praktizierenden Architekten und Architekturtheoretiker – Argu¬mente vorgebracht, die zwingend nahe legen, mit dem Dämmen von Gebäuden wieder Schluss zu machen, und zwar besser heute als morgen. Durch das Aufkleben von thermoplastischen, auf Erdöl basierenden Kunststoffplatten sparen wir nämlich nach seiner Ansicht keine Energie, sondern wir zerstören damit in Wirklichkeit nur unsere Häuser und unsere Umwelt.“
    Architekt DI Klaus-Jürgen Bauer

    Klaus-Jürgen Bauer, geboren 1963 in Wien, ist Architekt, Kurator, Juror und Publizist. Er ist auch der Bausachverständige der Gemeinde Wulkaprodersdorf. Architektur-studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und der Bauhaus-Universität Weimar, mit anschließender Promotion. Seit 1997 betreibt er ein eigenes Architekturbüro in Eisenstadt. Seit 2000 Lehrtätigkeit an der TU Wien. Gastvorträge im In -und Ausland. Verfasser zahlreicher architektur- und kunst-theoretischer Schriften. Er hat zu diesem Thema „Entdämmt Euch“ auch ein Buch geschrieben, welches er selbst als Streitschrift bezeichnet.Cover Entdämmt Euch

 

  • Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Februar 2016
    Alles Fassade „Der öffentliche Raum verarmt“


Klaus-Jürgen Bauer ist Architekt mit Büro im österreichischen Eisenstadt. Er hat sich mit Sanierung und Umbau historischer Bauten einen Namen gemacht. Bauer unterrichtet auch an der Technischen Universität Wien.

Wie der österreichische Architekt Klaus-Jürgen Bauer die derzeit so aktuelle Wärmedämmung beurteilt und warum die Fassade von Gebäuden wichtige Informationsträger unserer Kultur sind.

Interview von Ralph Diermann

SZ: Herr Bauer, Sie laden regelmäßig in verschiedenen Städten zum „Fassadenlesen“ ein – zu öffentlichen Spaziergängen, bei denen Sie die Teilnehmer für die Fassaden der Straßenzüge sensibilisieren wollen. Was sehen Sie dort?

Klaus-Jürgen Bauer: In einer Fassade kann man lesen wie in einem Gesicht. Es ist beeindruckend, wie viele Informationen sich in einer x-beliebigen Straße nur aus dem Betrachten der Fassaden gewinnen lassen. Man kann bei genauerem und vergleichendem Hinsehen erkennen, ob ein Bauwerk alt oder neu ist, ob die Bauherren eher konservativ oder eher fortschrittlich gesinnt waren, ob sie Geld hatten oder nicht, welchen Idealen die Planer verpflichtet waren, welcher wirkmächtige Zeitgeist hinter den physischen Fassaden herrschte. Fassaden sind also ein ganz wichtiger Informationsträger unserer Kultur. Diese vielfältigen Informationen verlieren wir allerdings mit der gleichmachenden Wärmedämmung Stück für Stück.

Warum?

Stellen Sie sich einen Saal mit vielen Menschen vor. Jeder hat zwei Augen und eine Nase. Aber jeder sieht anders aus. Stellen Sie sich dann einen Saal vor, in dem alle Menschen weiß geschminkt sind. Sie werden ein völlig anderes ästhetisches Empfinden, einen anderen Informationstransfer erleben. Der gleiche Effekt stellt sich ein, wenn eine Fassade mit Dämmplatten überklebt wird. Der öffentliche Raum verarmt, da Informationen verloren gehen.

Was bedeutet das für das Bauhandwerk?

Die Fassade war immer der Ausdruck höchster Maurerkunst. In ihr wurden die Fähigkeiten der Maurer am deutlichsten sichtbar. Heute ist die Fassade beim Malergewerbe gelandet. Die Maler kleben Dämmplatten auf die Wand, stellen die Oberfläche fertig – und das war’s. Was heute im Niedrigstenergie-Standard gebaut wird, bricht mit der langen Geschichte der Baukultur.

Das heißt, wir sollten zugunsten von Ästhetik und Baukultur Abstriche bei der Energieeffizienz machen?

Die energetische Optimierung ist seit jeher, in jeder Klimazone, zentrale Aufgabe bei allen Bauvorhaben. Als Menschen begonnen haben, Häuser zu bauen, haben sie dafür schnell eine hervorragende Lösung gefunden: Sie haben Masse geschaffen. Aus Holz, Lehm oder Stein – was auch immer gerade vorhanden war. Man hat immer versucht, Wände so dick wie möglich zu bauen, um deren Fähigkeit zur Speicherung von Wärme zu nutzen. Statt die Gebäude in Styropor einzupacken, sollten wir uns lieber Gedanken darüber machen, wie wir dieses Mittel in unsere Zeit hinüberführen können. Darüber hinaus ist es sinnvoll, bei der Heiz- und Kühltechnik anzusetzen. Ein moderner Heizkessel zum Beispiel ist deutlich effizienter als einer aus den Achtzigerjahren. Mit einer Heizungsmodernisierung können Immobilienbesitzer viel Energie einsparen.

Themen in diesem Artikel: Immobilien ©SZ vom 19.02.2016
> http://www.sueddeutsche.de/geld/alles-fassade-der-oeffentliche-raum-verarmt-1.2867325

 

  • Häuser – Menschen – Bauten: Lesung mit Klaus-Jürgen Bauer und Katharina Tiwald

Datum: 22.01.2016 19:30 – 20:30
Ort: 7400 Oberwart, OHO – Offenes Haus Oberwart, Liszt-Gasse 12
Eine Baumesse als Anlass für eine Lesung verspricht sachliche und poetische Auseinandersetzung mit dem Thema Bauen.

http://www.oho.at/programm/detailansicht/article/haeuser-menschen-bauten/

Cover Entdämmt Euch

 

Auf dieser Seite finden Sie demnächst aktuelle Termine. Näheres zu unserem Angebot „Fassaden lesen (R)“ finden Sie hier.