Wulkaprodersdorf: Der Eingang

19. November 2013

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Mein lieber, verstorbener Lehrer und Freund Kari Jormakka ist mir in den Sinn gekommen, als ich vor der schönen Pfarrkirche von Wulkaprodersdorf stand: es ist in der Architektur immer eine gute Idee, keine Fenster zu machen.

Wie wahr, Kari, wie wahr.

Wulkaprodersdorf: Der preisgekrönte Flussabschnitt

30. April 2013

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Im Rahmen der Dorferneuerung ist der Gemeinde Wulkaprodersdorf mit dem Projekt Offenes Klassenzimmer etwas ganz Wunderbares gelungen, und das kam so.

Zwischen Kirche und Hirmerbach befand sich einmal der so genannte Kantorengarten. Dieser Gemüse- und Obstgarten des Pfarrers war allerdings schon lange nicht mehr in Verwendung, denn auch der Pfarrer kaufte irgendwann - wie wir alle - im Supermarkt ein. Der einst gutgepflegte Garten - sicher der Stolz von Generationen von Pfarrersköchinnen -  verwuchs im Laufe der Zeit zu einem undurchdringlichen Gestrüpp, zu einem unwegbaren Dschungel.

Dann kam das Hochwasser, und danach kam die Dorferneuerung. Im Zuge des dringend notwendigen Hochwasserschutzes wurde auch das Kraut entlang des Baches weggeschnitten und siehe da: nach und nach kam unter dem Gestrüpp der alte, fast schon vergessene Garten mit seinen alten Obstbäumen wieder zum Vorschein. Unter Mithilfe der Bevölkerung entwickelte sich in Folge aus dem alten Kantorengarten etwas völlig Neues. Heute befindet sich entlang des Baches ein wunderbarer Naturraum mit Flachwasserzone, mit Schattenplätzen und diversen Einrichtungen wie einem Insektenhotel, ein Ort der erweiterten Unterrichts für Groß und Klein, ein Schulzimmer im Grünen.

Der wunderbare und höchst gelungene Effekt der intelligenten Rück- Verwandlung eines Kulturraumes wurde inzwischen - völlig zu Recht! - mit einer Auszeichnung belohnt.

Wulkaprodersdorf: der feste Sockel

25. Mai 2012

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Guter, fester Sockel, mit Spritzschutztraufe und massivem Wasserablauf. Jetzt weiss ich, warum Luther sang: eine feste Burg ist unser Gott.

Wulkaprodersdorf: das Maurermonument

15. Oktober 2009

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Eine Baustelle und ihre sinnfälligen Einrichtungen. Im Keller wird durch wackere Maurer als einer der ersten Tätigkeiten eine zünftige Maurerbar errichtet, das gemauerte Ergebnis der geistigen Beflügelungen ist dann im Obergeschoß zu bewundern.