Walpersdorf: Das Haus ohne Fenster II

1. September 2014

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Und noch eines …

Stadtschlaining: Das Haus ohne Fenster

1. September 2014

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Immer eine gute Idee: Fassade ohne Fenster.

Rotenturm: Das wiedererweckte Schloss

1. September 2014

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Angeblich wieder zum Leben erweckt: Schloss Rotenturm.

Güttenbach/ Pincovac: Der runde Kirchturm

1. September 2014

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Die Kirche mit ihrem prägnanten Rundturm stammt aus der Edelfeder von immerhin dem Wagnerschüler Karl Holey, der dieses Bauwerk Ende der Zwanziger Jahre geplant hat.

Der hohe, einschiffige Bau hat einen runden Turm beigestellt, getreu dem alten, ewigen Motto:

Wenn der Architekt nix weiss, macht er einen Kreis.

Graz: Der Streit des 19. Jahrhunderts

27. August 2014

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Das genau war der große, kulturphilosophische Streit des 19. Jahrhunderts, Schulze - Naumann und Konsorten: Das Alte, Echte, gegen das Neue, Grobe, Ungestaltetete.

Sie wussten nicht, was danach kommen sollte.

Graz: Licht & Schatten

27. August 2014

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Viel Licht, viel Schatten.

Graz: Die Schlösserbrücke

27. August 2014

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Neue Mode in den Städten: Liebesschlösser.

Trattenbach: Die Stube des Philosophen

27. August 2014

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Wittgenstein wohnte hier, im sogenannten Schachnerstüberl, einem Nebengebäude des Gasthofs Zum Braunen Hirschen, höchstwahrscheinlich in der rechten Mansarde. Das denkmalgeschützte Haus mit Keller, Wohnung und Fremdenzimmern stammt aus dem Biedermeier, genauer aus dem Jahr 1838. Laute Tanzmusik vertrieb ihn (was ich gut verstehen kann) von dort: das wäre heute wohl kein Problem mehr.

Kaum jemals sah ich ein perfekteres Haus mit seinem erhabenen Nussbaumgarten, und kaum jemals war es in einem traurigeren Zustand. Umstanden ist es übrigens mit jeder Menge plastifizierten Kübeln. Was auch sonst.

Trattenbach: Der abgekommene braune Hirsch

27. August 2014

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Es ist traurig. Ein Reiseführer von 1898 beschreibt Trattenbach noch als idyllisch, mit einfachem, aber gutem Gasthause.

In der Vergangenheit war der Bauernhof und Gasthof Zum braunen Hirschen (Nr. 83) mit seinem Sägewerk, einer Schmiede, einer Bäckerei und später einer Fleischhauerei das Zentrum der Gemeinde Trattenbach, das angesehenste und bedeutendste Anwesen in Trattenbach, wie es in der Scheibenreif-Chronik heißt.

Heute ist der braune Hirsch tot und ich folge daher W.W. Bartley, einem Biographen Wittgensteins:

„Obwohl Trattenbach in den Bergen liegt, gehört es nicht zu Österreichs anziehenderen oder hübscheren Dörfern. […] Heutzutage ist Trattenbach ein unordentliches, ungepflegtes Nest mit tristen Häusern. Zu Wittgensteins Zeit muss es noch viel trister ausgesehen haben.“

Trattenbach: Die eingepackte Wittgensteinschule

27. August 2014

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Nicht mal im hintersten Waldtal und an den Ikonen des Geistes (und meiner akademischen Jugendzeit) ist man davor sicher: Styropor - es klopft der Specht - und kaum je war eine Schule, so wie die Volksschule von Trattenbach, an der der große Wittgenstein unterrichtete, so beschriftet.